Struma

Marian Grosser

Marian Grosser studierte in München Humanmedizin. Daneben hat der vielfach interessierte Arzt einige spannende Abstecher gewagt: ein Philosophie- und Kunstgeschichtestudium, Tätigkeiten beim Radio und schließlich auch für Netdoktor.

Carola Felchner

Carola Felchner ist freie Autorin in der e-happiness-Medizinredaktion und geprüfte Trainings- und Ernährungsberaterin. Sie arbeitete bei verschiedenen Fachmagazinen und Online-Portalen, bevor sie sich 2015 als Journalistin selbstständig machte. Vor ihrem Volontariat studierte sie in Kempten und München Übersetzen und Dolmetschen.

Eine ausgeprägte Struma (mediz. für „Kropf“) sieht man heute nur noch selten. Während noch vor einigen Jahrzehnten immer wieder Menschen mit tennisballgroßen Schilddrüsen am Hals zum Arzt kamen, gehören diese Bilder mittlerweile fast der Vergangenheit an. Rund ein Drittel der Deutschen hat jedoch eine leichte Struma. Hier erfahren Sie mehr über Ursachen, Symptome und Behandlung einer Struma.

Struma

Kurzübersicht

  • Beschreibung:Vergrößerung der Schilddrüse, die sicht- oder tastbar sein kann, aber nicht muss (umgangssprachlich: Kropf)
  • Ursachen: Jodmangel, Schilddrüsenentzündung - teils autoimmun bedingt (z.B. Morbus Basedow, Hashimoto-Thyreoiditis), gut- und bösartige Tumoren der Schilddrüse, Befall der Schilddrüse durch andere bösartige Tumoren, Schilddrüsenautonomie, bestimmte Substanzen in Nahrungsmitteln und Medikamenten usw.
  • Symptome: manchmal keine, manchmal sicht-/tastbare Vergrößerung der Schilddrüse, Kloß-, Enge- oder Druckgefühl im Hals, Räusperzwang oder Schluckstörungen
  • Diagnose: Tastuntersuchung, Ultraschall, Messung von Hormonwerten im Blut, ggf. Gewebeentnahme
  • Behandlung: medikamentös, operativ oder nuklearmedizinisch (Radiojodtherapie)
  • Vorbeugung: gezielte Jod-Einnahme in bestimmten Lebenssituationen (Schwangerschaft, Wachstumsphasen, Stillzeit), generell jodreiche Ernährung

Struma: Beschreibung

Eine Struma, im allgemeinen Sprachgebrauch meist Kropf genannt, ist eine Vergrößerung der Schilddrüse. Diese kann so dezent sein, dass man sie weder mit bloßem Auge erkennen noch tasten kann. Es gibt aber auch Fälle, in denen die Schilddrüse die Größe eines Fußballs annimmt.

Die Schilddrüse (mediz.: Thyroidea) ist eine wichtige Hormondrüse des Körpers, die direkt unterhalb des Kehlkopfes sitzt. Sie produziert die beiden Hormone T3 (Trijodthyronin) und T4 (Thyroxin), die für den gesamten Stoffwechsel und Kreislauf wichtig sind. Außerdem das Hormon Calcitonin, das an der Regulierung des Kalziumhaushaltes beteiligt ist.

Größeneinteilung der Struma

Anhand von Skalen lassen sich Vergrößerung der Schilddrüse nach ihrem Ausmaß einteilen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) verwendet folgende Skala für die Struma-Größe:

  • Grad 0: Struma nur im Ultraschall feststellbar
  • Grad 1: tastbare Vergrößerung
  • Grad 1a: tastbare Vergrößerung, die aber auch bei Rückwärtsneigung des Kopfes nicht sichtbar ist
  • Grad 1b: tastbare und bei Rückwärtsneigung des Kopfes sichtbare Vergrößerung
  • Grad 2: tastbare und schon bei normaler Kopfhaltung sichtbare Vergrößerung
  • Grad 3: sehr große Struma mit lokalen Komplikationen (z. B. Behinderung der Atmung)

Struma: Ursachen und mögliche Erkrankungen

In Deutschland entsteht eine Struma meistens aufgrund von Jod-Mangel. Weitere mögliche Ursachen sind zum Beispiel Entzündungen oder eine Unterfunktion der Schilddrüse, bösartige Tumoren oder bestimmte Medikamente.

Struma durch Jod-Mangel

Die Schilddrüse braucht Jod, um die Hormone T3 und T4 herstellen zu können. Das Spurenelement muss dazu regelmäßig mit der Nahrung aufgenommen werden. In sogenannten Jodmangelgebieten, zu denen auch Deutschland zählt, enthalten Böden und Gewässer aber kaum Jod. Hier produzierte Lebensmittel sind also arm an dem Spurenelement. Wer dies in seiner Ernährung nicht beispielsweise durch die Verwendung von jodiertem Speisesalz ausgleicht, kann eine Jodmangel-Struma entwickeln:

Bei anhaltendem Jodmangel produziert die Schilddrüse zu wenig T3 und T4. Das Absinken der Schilddrüsenhormonwerte im Blut "alarmiert" die Hirnanhangsdrüse (Hypophyse), die daraufhin vermehrt das Hormon TSH (Thyroidea-stimulierendes Hormon) ausschüttet. Es signalisiert der Schilddrüse, die Hormonproduktion zu steigern. Das versucht die Schilddrüse durch eine Zellvergrößerung zu erreichen. Außerdem bilden sich neue Blutgefäße und Bindegewebe. In Summe entwickelt sich so eine Struma - als Versuch, den herrschenden Jodmangel und damit die mangelhafte Hormonproduktion auszugleichen.

Struma durch Entzündung der Schilddrüse

Auch eine Schilddrüsenentzündung (Thyreoiditis) kann zu einer Struma führen. In diesem Fall vermehren oder vergrößern sich die Zellen der Hormondrüse nicht, sondern das Gewebe schwillt entzündungsbedingt an. Als Ursache kommen zum Beispiel Infektionen mit Bakterien oder Viren, Verletzungen der Schilddrüse oder eine Strahlentherapie in der Halsregion in Frage.

Eine Schilddrüsenentzündung kann sich aber durch bestimmte Medikamente oder nach einer Entbindung entwickeln. In solchen Fällen werden Fehlreaktionen des Immunsystems (Autoimmunreaktionen) als Auslöser der Entzündungsprozesse angesehen. Auch bei chronischen Formen der Thyreoidits - Hashimoto-Thyreoiditis und Morbus Basedow - kommt es zu einer autoimmunbedingten Schilddrüsenentzündung:

Im Falle der Hashimoto-Thyreoiditis zerstört das Immunsystem zunehmend das Schilddrüsengewebe. Das führt letztlich immer zu einer Verkleinerung und Unterfunktion der Schilddrüse, jedoch kann zu Beginn der Erkrankung auch eine vorübergehende Struma auftreten.

Bei Morbus Basedowwerden Antikörper gebildet, die an bestimmte Rezeptoren der Schilddrüse andocken, die eigentlich für die Erkennung von TSH zuständig sind. Diese fehlgeleiteten Antikörper haben den gleichen Effekt wie TSH und regen die Schilddrüse damit zur übermäßigen Produktion von T3 und T4 sowie zum vermehrten Wachstum an - eine Struma bildet sich.

Struma durch Tumoren

Gut- und bösartige Tumoren der Schilddrüse können über die unkontrollierte Vermehrung entarteter Zellen für eine Struma sorgen. Außerdem können sich in der Schilddrüse Metastasen von anderen Primärtumoren festsetzen und so zu einer Vergrößerung führen. In manchen Fällen ist die Ursache eines Kropfes auch ein Tumor in der Hirnanhangdrüse, der eine vermehrte Produktion von TSH nach sich zieht und somit indirekt eine Struma verursacht.

Struma durch Medikamente und andere Substanzen

Bestimmte Medikamente können ebenfalls die Kropf-Bildung auslösen. Dazu zählen zum Beispiel Antidepressiva mit dem Wirkstoff Lithium sowie Mittel gegen Schilddrüsenüberfunktion (Thyreostatika).

Auch bestimmte Substanzen in Lebensmitteln (wie Thiocyanat) kommen als Struma-Auslöser in Betracht.

Weitere Ursachen

Manchmal ist eine Struma die Folge einer sogenannten Schilddrüsenautonomie. Bei dieser produziert die Schilddrüse unkontrolliert Hormone.

Selten ist eine periphere Hormonresistenz die Ursache der Struma. Hier können die Schilddrüsenhormone T3 und T4 ihre Wirkung in den Zielzellen des Körpergewebes nicht entfalten. Über einen Regelkreis wird nachfolgend mehr TSH gebildet, weil der Körper versucht, das Problem mit der vermehrten Bildung von Schilddrüsenhormonen zu beheben. Die gesteigerten TSH-Werte verursachen eine Struma.

Sonstige Ursachen für einen Krumpf sind zum Beispiel veränderte Schilddrüsenenzyme, Zysten in der Schilddrüse, Blutungen nach Verletzung der Schilddrüse sowie Hormonveränderungen in Schwangerschaft, Pubertät oder Wechseljahren.

Erscheinungsformen der Struma

Eine Struma kann man nicht nur anhand ihrer Größe, sondern auch nach anderen Kriterien einteilen:

  • nach der anatomischen Lage: Eine Struma kann entweder an normaler Position, also im Halsbereich bis maximal zum Brustbein, auftreten (eutope Struma) oder auch am Zungengrund wachsen, bis hinter das Brustbein oder die Luftröhre reichen (dystope Struma).
  • nach der Beschaffenheit:Eine Struma diffusa ist eine gleichmäßig vergrößerte Schilddrüse, deren Gewebe homogen erscheint. Bei einer Struma nodosa dagegen weist die Schilddrüse einen (Struma uninodosa) oder mehrere (Struma multinodosa) Knoten auf. Solche Knoten können potenziell Schilddrüsenhormone produzieren und das sogar unabhängig von der Regulierung über TSH (autonome Knoten). Man spricht dann von warmen oder heißen Knoten. Kalte Knoten produzieren dagegen keine Hormone.
  • nach ihrer Funktion: Man unterscheidet eine euthyreote, hyperthyreote und hypothyreote Struma. Die euthyreote Struma produziert ein normales Maß an Schilddrüsenhormonen, also nicht mehr oder weniger als eine gesunde Schilddrüse von gewöhnlicher Größe. Bei der hyperthyreoten Struma findet sich jedoch eine zu hohe Konzentration von T3/T4 im Blut, bei einer hypothyreoten Struma dagegen zu wenig. Von der Größe einer Schilddrüse kann man also nicht grundsätzlich auf ihre Hormonproduktion schließen. Eine sehr große Struma kann wenig T3/T4 erzeugen und umgekehrt.

Hinweis: Kommt es bei einer vergrößerten Schilddrüse zu bösartigen Veränderungen, spricht man auch von einer Struma maligna. Die blande Struma ist hingegen unauffällig, was die Gewebestruktur und Hormonproduktion angeht (weder maligne noch entzündlich, normale Schilddrüsenfunktion).

Struma: Symptome

Eine kleine Struma bemerkt der Betroffene oft überhaupt nicht, sie tut weder weh noch schränkt sie den Patienten ein noch ist sie sicht- oder tastbar. Wächst die Struma aber, kann dies lokale Beschwerden hervorrufen, zum Beispiel ein Druck- oder Engegefühl im Halsbereich oder Räusperzwang. Wenn die vergrößerte Schilddrüse auf die Speiseröhre drückt, können Schluckstörungen auftreten. Presst sie die Luftröhre zusammen, kann das Atembeschwerden verursachen. Atmung sowie das Herz-Kreislauf-System können betroffen sein, wenn die Struma hinter das Brustbein wächst (retrosternale Struma).

Struma: Wann müssen Sie zum Arzt?

Heutzutage ist eine Struma meist ein Zufallsbefund im Rahmen einer Routineuntersuchung. Nur selten kommen Patienten mit einem immer größer werdenden Kropf in die Arztpraxis. Wer bei sich selbst aber eine Größenveränderung im Bereich der Schilddrüse bemerkt, sollte in jedem Fall einen Arzt aufsuchen. Er kann schwerwiegende Erkrankungen anhand geeigneter Untersuchungsmethoden ausschließen bzw. die richtige Therapie einleiten und Symptome wie Schluckbeschwerden und Atemprobleme beheben.

Struma: Diagnose und Therapie

Zunächst wird der Arzt verschiedene Untersuchungen durchführen, um festzustellen, ob es sich tatsächlich um eine Struma handelt und was sie verursacht hat. Danach leitet er eine entsprechende Therapie ein.

Diagnose

Eine vergrößerte Struma lässt sich oft schon mit bloßem Auge erkennen, eine leicht vergrößerte Schilddrüse ist manchmal am Hals zu ertasten. Wesentlich genauer ist jedoch eine Ultraschalluntersuchung (Sonografie) der Schilddrüse – bei der Diagnostik einer Struma ist sie deshalb auch das Mittel der Wahl. Mittels Ultraschall lässt sich die exakte Größe der Schilddrüse bestimmen. Außerdem kann der Arzt dabei häufig schon erkennen, ob es sich um eine Struma nodosa oder Struma diffusa handelt.

Der TSH-Spiegel im Blut gibt Auskunft über den Hormonstatus der Schilddrüse. So ist er beispielsweise erhöht, wenn die Produktion von Schilddrüsenhormonen infolge eines Jodmangel-Strumas vermindert ist. Der TSH-Spiegel ist stark erhöht, wenn ein Tumor in der Hypophyse der Grund für die Struma ist.

Über diese Basisdiagnostik hinaus gibt es weitere Untersuchungsmethoden, um die Struma näher zu bestimmen:

  • Messung des freien T3 und T4 oder auch des Calcitonins im Blut
  • Szintigrafie der Schilddrüse: Diese nuklearmedizinische Untersuchung ermöglicht es bei einer Struma nodosa, kalte Knoten von warmen/heißen zu unterscheiden. Dies ist wichtig, weil es sich bei kalten Knoten auch um Schilddrüsenkrebs handeln kann.
  • Gewebeentnahme mittels Hohlnadel (Feinnadelbiopsie): Sie wird meist bei Verdacht auf eine bösartige Gewebeveränderung in der Schilddrüse durchgeführt. Aus dem verdächtigen Areal wird dabei ein kleines Gewebestück entnommen und mikroskopisch untersucht. So lassen sich veränderte Zellen nachweisen.
  • Brustkorb-Röntgen (Rhöntgen-Thorax): Damit lässt sich die exakte Lage einer Struma näher bestimmen.

Sobald wenn die Ursache und der Hormonstatus der vergrößerten Schilddrüse bekannt sind, leitet der Arzt eine geeignete Therapie ein.

Therapie

Bei einer Struma durch Jodmangel kommen prinzipiell drei Therapiemöglichkeiten in Frage: die medikamentöse, operative und nuklearmedizinische Behandlung.

Medikamentöse Therapie

Zunächst wird bei einer euthyreoten Struma Jodid in Tablettenformgegeben, um der Schilddrüse wieder genügend Jod zur Verfügung zu stellen. So lässt sich ihr Volumen oftmals um 30 bis 40 Prozent reduzieren. Bringt die alleinige Jodbehandlung nach sechs bis zwölf Monaten keine zufriedenstellenden Ergebnisse, beginnt man zusätzlich mit der Gabe von L-Thyroxin (einer Form von T4). Dies senkt vor allem den TSH-Spiegel und trägt zur Verminderung der Struma bei.

Bei einer hyperthyreoten Struma (mit vermehrter T3- und T4-Produktion) oder autonomen Knoten kommt eine Jodsubstitution nicht in Frage, weil es sonst zu einer hyperthyreotischen Krise kommen kann. Das ist eine akute, lebensgefährliche Stoffwechselentgleisung, die durch plötzliche Freisetzung von Schilddrüsenhormonen entsteht. Vor allem bei älteren Patienten muss man das Maß der Hormonproduktion bei einer Struma genau bestimmen, da hier oft autonome Knoten vorhanden sind.

Operation

Wenn eine Struma bereits sehr lange besteht, ist sie mit Medikamenten häufig nicht mehr zu behandeln. Dann schlägt der Arzt meist eine Operation vor. Dabei wird im Allgemeinen nur ein Teil der Schilddrüse entfernt. Nach Möglichkeit soll ein ausreichend großes und funktionell intaktes Stück der Drüse bestehen bleiben, um auf eine lebenslange Hormontherapie verzichten zu können. Manchmal wird die Schilddrüse aber auch ganz entfernt; der betreffende Patient muss dann lebenslang Schilddrüsenhormone einnehmen.

Hinweis: Ist ein bösartiger Tumor der Grund einer Struma, muss unbedingt die gesamte Schilddrüse entfernt werden. Die lebenswichtigen Hormone T3 und T4 müssen Betroffene dann ein Leben lang einnehmen.

Radiojodtherapie

Die nuklearmedizinische Radiojodtherapie ist eine Alternative, wenn zum Beispiel ein erhöhtes Operationsrisiko vorliegt oder die Struma nach medikamentöser Behandlung immer wieder auftritt. Bei dieser Behandlungsmethode wird dem Patienten ein radioaktives Jod-Isotop verabreicht, das sich in der Schilddrüse ansammelt. Dort schädigt es das Gewebe teilweise und reduziert so das Volumen der Schilddrüse um bis zu 50 Prozent.

Sonstige Formen einer Struma werden ursachenbezogen behandelt:

Bei Morbus Basedow kommt es in der Anfangsphase der Autoimmunerkrankung meist zu einer Vergrößerung und Überfunktion der Schilddrüse, weshalb zunächst sogenannte Thyreostatika zum Einsatz kommen. Das sind Medikamente, welche die Bildung der Schilddrüsenhormone stoppen. Als endgültige Therapie wird schließlich meist eine Radiojodtherapie angewendet, unter Umständen auch ein Teil der Schilddrüse entfernt.

Die Hashimoto-Thyreoiditis ist zwar behandelbar, aber derzeit noch nicht heilbar. Sobald ein relevanter Anteil des Gewebes der Hormondrüse zerstört ist, erhält der Patient die fehlenden Schilddrüsenhormone als Medikament.

Bösartige Tumoren der Schilddrüse erfordern eine komplette Entfernung (Resektion); bei gutartigen Tumoren wird eventuell auch die Radiojodtherapie eingesetzt.

Im Falle einer peripheren Hormonresistenz muss eventuell hochdosiert mit L-Thyroxin behandelt werden.

Struma: Das können Sie selbst tun

Jeder kann selbst dazu beitragen, dass eine eventuelle Struma frühzeitig erkannt wird beziehungsweise gar nicht erst entsteht:

Regelmäßig untersuchen lassen: Gerade ältere Menschen sollten sich regelmäßig beim Arzt untersuchen lassen, um einer beginnenden Struma schon möglichst früh auf die Schliche zu kommen. Wer plötzlich Schwierigkeiten beim Schlucken oder ein Kloßgefühl im Hals hat, sollte ebenfalls einen Hausarzt aufsuchen.

Jodbedarf im Blick behalten: Es gibt Lebenssituationen, in denen ein erhöhter Bedarf an Jod besteht. Dazu zählt vor allem eine Schwangerschaft, weil das heranwachsende Kind mitversorgt werden muss. Aber auch in der Stillzeit oder in den Wachstumsphasen von Kindern ist der Jodbedarf erhöht. Hier sollten Sie besonders auf eine ausreichende Versorgung mit dem Spurenelement achten - über eine jodreiche Ernährung (siehe unten) und gegebenenfalls auch durch Jodtabletten. Letztere sind vor allem in der Schwangerschaft ratsam, weil das mit der Nahrung aufgenommene Jod nicht ausreicht, um den Bedarf zu decken. Ein Jodmangel während der Schwangerschaft kann nämlich schwerwiegende Folgen für das ungeborene Kind haben, die körperliche Entwicklung und die Reifung des Gehirns beeinträchtigen – dies wäre dann ein größeres Problem als die Struma.

Auf die Ernährung achten: ZUr Vorbeugung und Behandlung einer Jodmangelstruma empfiehlt sich eine jodreiche Ernährung. Aber: Die meisten pflanzlichen Lebensmittel sowie Fleisch und Milchprodukte aus Jodmangelgebieten (wie Deutschland) enthalten kaum Jod. Deshalb werden Lebensmittel vielfach mit Jod angereichert. Außerdem empfehlen Experten die Verwendung von Jodsalz (jodiertem Speisesalz).

Übrigens: Meerestiere haben einen relativ hohen Jodanteil. Der Verzehr von Seelachs, Hering oder Makrele kann deshalb helfen, einer Struma vorzubeugen.

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