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Vitamin-C-Mangel – wie er entsteht und sich auf die Gesundheit auswirkt

Vitamin C ist ein wichtiger Mitspieler bei vielen Stoffwechselprozessen im Körper. Lesen Sie, wofür wir Vitamin C brauchen, welche Mengen wir aufnehmen sollten und wie ein Vitamin C-Mangel entstehen kann.

Vitamin C gehört zu den wasserlöslichen Vitaminen, die der Körper im Gegensatz zu den fettlöslichen Vitaminen in der Regel nicht speichert. Vitamin C ist vor allem in Obst und Gemüse enthalten. Gute Lieferanten sind zum Beispiel Acerola-Kirschen, Hagebutten, Beeren, Zitrusfrüchte, Kohlsorten, Fenchel oder rote Paprika. Ein Vitamin-C-Mangel lässt sich normalerweise vermeiden, wenn Sie sich ausgewogen ernähren und täglich ausreichende Mengen davon verzehren. Wer sich jedoch z.B. über längere Zeit falsch und einseitig ernährt, kann einen Vitamin-C-Mangel entwickeln.

Bekannt sind außerdem Erkrankungen, Faktoren und Lebensumstände, die möglicherweise zu einer Unterversorgung mit Vitamin C führen oder den Bedarf an dem Vitamin erhöhen und damit einen Mangel hervorrufen können. Einige Beispiele:

  • Chronische Entzündungen, zum Beispiel Arthritis, allergische Haut- und Atemwegserkrankungen. In einer Allergiker-Studie wurde bei einem Drittel der Teilnehmer der Vitamin-C-Spiegel im Labor überprüft und ein eklatanter Mangel festgestellt.
  • Infektionen – innerhalb von Stunden kann die Vitamin-C-Konzentration in den Immunzellen um etwa die Hälfte sinken.
  • Chronische Magen-Darm-Krankheiten: Sie können die Aufnahme von Vitamin C über die Darmschleimhaut ins Blut erschweren. Beispiele sind Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa.
  • Rauchen
  • Einnahme bestimmter Medikamente, zum Beispiel hormonelle Verhütungsmittel wie die Pille oder Sulfonamide (als Antibiotika oder Arzneien bei Diabetes)

Wofür brauchen wir Vitamin C?

Vitamin C ist ein lebenswichtiger Helfer, der an zahlreichen Stoffwechselprozessen beteiligt ist und vor Entzündungen schützen kann. Der Körper braucht die Ascorbinsäure unter anderem:

  • zum Aufbau von Kollagen für das Bindegewebe, für eine straffe Haut sowie gesunde Knochen und Zähne,
  • zur Stärkung des Immunsystems und Abwehr von Krankheitserregern,
  • als „Zellschützer“: Vitamin C gehört zu den Antioxidantien, fängt freie Radikale ab und macht Sauerstoffmoleküle unschädlich.
  • für die Verdauung: Vitamin C sorgt dafür, dass der Körper Eisen aus pflanzlichen Lebensmitteln besser aufnehmen und verwerten kann. Zudem reduziert es die Produktion von Nitrosaminen.

Wie viel Vitamin C soll ich täglich aufnehmen?

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) gibt folgende Richtwerte für die tägliche Aufnahme von Vitamin C an:

  • Erwachsene: Männer konsumieren am besten 110 mg, Frauen 95 mg.
  • Schwangere und Stillende: Sie haben einen erhöhten Bedarf an Vitamin C. Schwangere sollten 105 mg und Frauen in der Stillzeit 125 mg aufnehmen.
  • Raucherinnen und Raucher brauchen ebenfalls mehr Vitamin C. Der Grund ist, dass sie über den Stoffwechsel deutlich mehr Vitamin C umsetzen und damit die Konzentration im Blut niedriger ist als bei Nichtrauchern. Somit liegt die empfohlene Zufuhr für rauchende Frauen bei 135 und für Männer bei 155 mg.

Studien zeigen, dass jeder Dritte weniger als die von der DGE empfohlene Vitamin-C-Menge aufnimmt. Besonders mit steigendem Alter führen viele ihrem Körper Vitamin C zusätzlich in Form von Nahrungsergänzungsmitteln zu. Über den Darm ist der Körper allerdings – was Vitamin C betrifft – nur begrenzt aufnahmefähig. Ein bestehender Vitamin-C-Mangel oder ein erhöhter Bedarf lässt sich möglicherweise wirkungsvoller und nachhaltiger über Vitamin-C-Infusionen ausgleichen. Die Infusion zum Beispiel von Pascorbin® 7,5 g bringt einen 10-fach höheren Vitamin-C-Spiegel im Blut als oral eingenommene Vitamine.

Was können die gesundheitlichen Folgen sein?

Vitamin C ist einer der wichtigsten Radikalfänger und Cofaktor von etwa 150 wichtigen Stoffwechselreaktionen im Körper. Ein Mangel betrifft vor allem die Knochen-, Gefäß-, Immun- und Nervenfunktion. Die Mangelerkrankung wird als Skorbut (früher „Seefahrerkrankheit“) bezeichnet. Folgende Symptome sind charakteristisch für einen Vitamin-C-Mangel:

  • Müdigkeit, Schwäche
  • gestörte Wundheilung
  • depressive Stimmungen
  • Gelenkschmerzen
  • höhere Schmerzempfindlichkeit
  • höhere Anfälligkeit für Infektionen und chronische Entzündungen
  • Blutungen in der Haut, den Schleimhäuten, am Zahnfleisch, der Muskulatur und den inneren Organen aufgrund der gestörten Kollagenbildung
  • Die Zähne können sich lockern und ausfallen.

Die Symptome des Skorbuts treten jedoch nur auf, wenn das Vitamin C über einen längeren Zeitraum fehlt. 


Quellen:

  • Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE), und
  • Max Rubner-Institut, Nationale Verzehrsstudie II (2008),
  • Bundeszentrum für Ernährung (BZfE),
  • Vollbracht, C., et al., Intravenous vitamin C in the treatment of allergies: an interim subgroup analysis of a long-term observational study. J Int Med Res, 2018: p. 300060518777044

 

    Pascorbin®
    Wirkstoff: Ascorbinsäure 150 mg pro ml Injektionslösung.
    Anwendungsgebiete: zur Therapie von klinischen Vitamin C-Mangelzuständen, die ernährungsmäßig nicht behoben oder oral substituiert werden können. Methämoglobinämie im Kindesalter. Enthält Natriumhydrogencarbonat.
    Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
    Pascoe pharmazeutische Präparate GmbH, D-35383 Giessen, ,

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