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SSW 17

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Aktualisiert am
Carola Felchner

Carola Felchner ist freie Autorin in der e-happiness-Medizinredaktion und geprüfte Trainings- und Ernährungsberaterin. Sie arbeitete bei verschiedenen Fachmagazinen und Online-Portalen, bevor sie sich 2015 als Journalistin selbstständig machte. Vor ihrem Volontariat studierte sie in Kempten und München Übersetzen und Dolmetschen.

Die Zeichen stehen auf Wachstum in der 17. SSW - der Bauch wird immer rundlicher. Und das Baby in der 17. Woche setzt schützendes Fett an. Erfahren Sie hier mehr Wissenswertes über die 17. SSW - dass Ziehen im Unterleib auftreten kann, ein heißes Vollbad kein Problem für Ihr Kind ist und Sie sogar auf Ihren Saunabesuch nicht verzichten müssen.

17. SSW: So entwickelt sich Ihr Baby

Die Schwangerschaft (17. Woche) ist nun geprägt vom Wachsen und Reifen. Ihr Baby setzt langsam Speck an. Diese Isolierschicht sorgt später dafür, dass es seine Körpertemperatur regulieren kann. Im Moment fungiert auch das Fruchtwasser noch unterstützend als Temperaturpuffer. Das gilt etwa auch dann, wenn Sie ein heißes Bad nehmen: Trotzdem lautet die Empfehlung, nicht zu heiß und nicht zu lange zu baden.

Um die 17. SSW hat das Kleine immer mal wieder Schluckauf. Vielleicht spüren Sie diese kleinen Hickser sogar ab und zu. Die Knochen des Ungeborenen werden immer härter, und sein Immunsystem bildet sich aus.

Zudem können laute Geräusche das Baby in der 17. SSW erschrecken – ein Zeichen, dass sein Gehör bereits prima funktioniert.

17. SSW Ultraschall: Das ist zu sehen

Das Baby ist in der 17. SSW rund 120 Gramm schwer und elf Zentimeter lang. Die Proportionen des Ungeborenen verändern sich in dieser Phase: Ärmchen und Beinchen werden länger, der Kopf wächst im Verhältnis dazu langsamer.

17. SSW: Das verändert sich bei Ihnen

Da die Gebärmutter in SSW 17 kontinuierlich wächst, geraten die großen Haltebänder (Mutterbänder) immer mehr unter Spannung. Das macht sich in einem leichten bis schmerzhaften Ziehen rechts und links des Nabels und im Leisten-/Rückenbereich bemerkbar – bei manchen Frauen mehr, bei anderen weniger.

Weil Ihr Östrogenspiegel in der 17. SSW und generell in der Schwangerschaft höher ist und dieses Hormon die Bildung des Hautfarbstoffs Melanin anregt, entstehen vermehrt Sommersprossen, Leber- und Pigmentflecken. Über Ihren Bauch zieht sich mittig senkrecht eine dunkle Linie. Sie erinnert ein wenig an die Bauchnaht eines Teddybären und heißt im Fachjargon "Linea negra" (schwarze Linie). Sie und auch die anderen stärker pigmentierten Hautstellen verblassen beziehungsweise verschwinden nach der Geburt für gewöhnlich wieder.

17. SSW: Das ist jetzt wichtig

In der Schwangerschaft fließt mehr Blut durch Ihre Adern, damit die Versorgung Ihres Kindes jederzeit sichergestellt ist. Durch dieses erhöhte Volumen kommen Sie eventuell schneller ins Schwitzen. Dadurch kann Ihr Körper vermehrt Mineralstoffe verlieren.

Zu den besonders wichtigen Mineralien in der 17. SSW zählt neben Jod und Kalzium das Eisen. Dessen Bedarf verdoppelt bis vervierfacht sich in der Schwangerschaft. Eisen ist für die Bildung roter Blutkörperchen wichtig. Ein Mangel äußert sich in Müdigkeit, Kopfschmerzen, Appetit- oder Schlaflosigkeit und Abgeschlagenheit.

Zwar kontrolliert Ihr Frauenarzt regelmäßig, ob Sie zu wenig Eisen beziehungsweise zu wenige rote Blutkörperchen haben. Sie können einem Eisenmangel aber schon von vornherein über eine entsprechende Nahrungsauswahl (z. B. grünes Gemüse, rotes Fleisch, rote Säfte etc.) vorbeugen. Greifen Sie ohne ärztliche Empfehlung aber nicht zu Nahrungsergänzungsmitteln (wie Eisentabletten) - weder in der 17. SSW noch sonst. Denn zu viel Eisen in Ihrem Körper kann die Entwicklung Ihres Babys stören.

Wie sich ein Eisenmangel bemerkbar macht und was dann zu tun ist, erfahren Sie im Beitrag Eisenmangel in der Schwangerschaft.

Ein weiterer Mineralstoff ist verantwortlich, wenn Sie ab der 17. SSW nachts von Wadenkrämpfen geplagt werden: Magnesium. In der Schwangerschaft verschiebt sich nämlich durch vermehrtes Schwitzen und größeren Harndrang das Verhältnis von Flüssigkeit zu Mineralstoffen in Ihrem Körper. Besonders Magnesium, das für die Muskelentspannung zuständig ist, wird ausgeschwemmt, und das nicht nur in der 17. SSW. Gewichtszunahme in der Schwangerschaft kann ebenfalls eine Rolle spielen.

Massieren Sie die krampfenden Muskeln sanft und beugen Sie dem ruckartigen Verspannen durch Wechselduschen und Dehnen vor. Ob ein Magnesiumpräparat sinnvoll ist, sollten Sie mit Ihrem Frauenarzt oder Ihrer Hebamme besprechen.

Mehr über Magnesium und wie es die Muskeln geschmeidig hält (auch die der Gebärmutter) erfahren Sie im Beitrag Magnesium in der Schwangerschaft.

Hebammen-Tipp

Eine Schwangerschaft bedeutet nicht, dass Sie geliebte Routinen gänzlich aufgeben müssen. Sind Sie immer schon gern und regelmäßig in die Sauna gegangen, müssen Sie als werdende Mama nicht darauf verzichten. Beschränken Sie die Zeit in der Kabine aber auf maximal zehn Minuten und setzen Sie sich nicht ganz oben hin. Mein Tipp, nicht nur in der 17. SSW, für alle, die zu Kreislaufproblemen neigen: Je niedriger die Temperatur, desto kreislauffreundlicher ist die Sauna.

Judith Hebamme
Judith Däumer, Hebamme
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