Schlafreduktion lässt das Hirn schneller altern

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Christiane Fux

Christiane Fux studierte in Hamburg Journalismus und Psychologie. Seit 2001 schreibt die erfahrene Medizinredakteurin Magazinartikel, Nachrichten und Sachtexte zu allen denkbaren Gesundheitsthemen. Neben ihrer Arbeit für e-happiness ist Christiane Fux auch in der Prosa unterwegs. 2012 erschien ihr erster Krimi, außerdem schreibt, entwirft und verlegt sie ihre eigenen Krimispiele.

Wer seine tägliche Schlafration reduziert, riskiert eine vorzeitige Hirnalterung. Das hat zumindest eine Langzeituntersuchung mit mehr als 10.000 Londonern ergeben. Sie zeigt, dass eine Veränderung des Schlafverhaltens möglicherweise Einfluss auf Alterungsprozesse im Gehirn hat.

Teilnehmer der Studie, die anfangs sechs bis acht Stunden geschlafen hatten, und rund fünf Jahre nach der ersten Untersuchung eine Stunde weniger schliefen als zuvor, zeigten deutlich schlechtere Hirnleistungen im Hinblick auf Gedächtnis, Logik und Vokabular. Das entsprach einer beschleunigten Hirnalterung von bis zu acht Jahren.

Umgekehrt galt aber auch, dass ein Zuviel ebenfalls ungünstig ist: Teilnehmer, die schon zu Beginn der Studie acht bis neun Stunden geschlummert hatten und in der zweiten Untersuchungsrunde eine Stunde mehr schliefen, hatten ebenso an geistiger Leistungsfähigkeit eingebüßt.

Verkrustetes Denkorgan

Experimente mit Mäusen zeigen, dass Schlafmangel sogar Alzheimer fördern kann. Genetisch auf Alzheimer programmierte Tiere, die Neurologen der Universität St. Louis am Schlafen hinderten, entwickelten größere Mengen von Amyloid-Beta-Ablagerungen im Gehirn. Diese Eiweißablagerungen gehen typischerweise mit Demenzerkrankungen einher.

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