Okoubaka

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Dr. med. Manuela Mai

Dr. Manuela Mai studierte Medizin an den Universitäten Heidelberg und Mannheim. Nach dem Studium sammelte sie klinische Erfahrung in der Gynäkologie, der Pathologie sowie der klinischen Pharmakologie. Sie interessiert sich besonders für die großen Zusammenhänge, die zu Krankheiten führen - auch abseits der Schulmedizin. Sie absolvierte Zusatzausbildungen in klassischer Homöopathie sowie Ohr- und Schädelakupunktur.

Okoubaka-Globuli und -Tropfen gehören zu den modernen homöopathischen Mitteln, die nicht dem klassischen homöopathischen Kanon angehören. Sie sollen bevorzugt auf den Magen-Darm-Trakt wirken, insbesondere wenn der Erkrankung eine Vergiftung unterschiedlichen Ursprunges vorausging. Das Mittel soll auch Leber, Galle und Bauchspeicheldrüse stärken und das Immunsystem positiv beeinflussen. Lesen Sie hier alles Wichtige über die homöopathische Anwendung von Okoubaka.

Okoubaka

Wann wird Okoubaka eingesetzt?

Das homöopathische Mittel wird aus der getrockneten und pulverisierten Rinde des  seltenen Urwaldbaumes Okoubaka aubrevillei hergestellt. Aufgrund der fehlenden Prüfung von Okoubaka nach den Regeln der klassischen Homöopathie wird das Mittel meist bei Krankheiten eingesetzt, bei denen sich die Okoubaka-Wirkung schon bei mehreren Patienten gezeigt haben soll. Eine Auswahl des Mittels rein nach den Symptomen (wie man es bei anderen homöopathischen Mitteln macht) ist hier nicht möglich.

Okoubaka wird hauptsächlich bei akuten Erkrankungen des Magen-Darmtraktes, der Leber, Galle und Bauchspeicheldrüse eingesetzt. Oft sind diese Erkrankungen die Folge einer vorausgehenden Vergiftung oder eines Infektes.

Das Mittel soll auch gute Wirkungen bei verschiedenen Krankheiten zeigen, die auf ein gestörtes Immunsystem zurückzuführen sind.

Okoubaka soll bei folgenden gesundheitlichen Problemen hilfreich sein:

  • Reizdarm-Syndrom
  • Schwermetallbelastung
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten
  • Lebensmittelvergiftungen
  • Verdauungsstörungen
  • Magenverstimmungen aller Art
  • Schwangerschaftserbrechen
  • Übelkeit und Erbrechen
  • Allergien
  • Akne
  • Lippenherpes
  • Schlafstörungen und Konzentrationsstörungen nach einer Grippe oder einem grippalen Infekt
  • Scheidenpilzinfektionen
  • Prämenstruelles Syndrom (PMS

Typische Symptome und Beschwerden. die auf Okoubaka als passendes homöopathisches Mittel hinweisen, sind:

  • Der Kranke ist zornig und reizbar, dabei aber depressiv und ängstlich.
  • trockener Mund und weißlich belegte Zunge
  • Das Zahnfleisch ist geschwollen und blutet leicht.
  • starke Blähungen und unregelmäßiger Stuhlgang
  • Völlegefühl
  • Übelkeit
  • Die Beschwerden traten auf als Folge von verdorbenen Nahrungsmitteln, mit Insektiziden gespritztem Obst oder Gemüse, Tabakmissbrauch, Grippe oder grippalen Infekten, Tropenkrankheiten, Toxoplasmose, Kinderkrankheiten, akuten oder chronischen Nebenwirkungen chemischer Arzneien, Chemotherapie.
  • Die Beschwerden werden besser durch Fasten.
  • Beschwerden werden schlimmer durch Tabakrauch, geistige Anstrengung, akute Infekte, Arzneien, Giftstoffe.

Okoubaka für Baby und Kind

Viele Eltern berichten mit Okoubaka gute Erfahrungen bei der Behandlung von Kindern gemacht zu haben, die wegen häufiger Infekte schon oft Antibiotika einnehmen mussten. Die Folgen der Antibiotikabehandlung können Magen-Darmprobleme, Appetitlosigkeit, allgemeine Leistungsschwäche bis hin zu Entwicklungsverzögerungen sein. Bei Einnahme von Okoubaka-Globuli soll sich der Zustand der Kleinen schon oft rapide gebessert haben.

Eine weitere Anwendungsmöglichkeit bei Babys und Kindern ist der typische Brechdurchfall nach einer Lebensmittelvergiftung, beispielsweise durch verdorbene Speisen. Auch veränderte Essgewohnheiten können das Verdauungssystem eines Kindes leicht durcheinander bringen, etwa auf Reisen. Kindern, die zu solche Verdauungsproblemen neigen, kann man Okoubaka D3-Globuli vorbeugend verabreichen.

Blähungen und Blähkoliken bei Säuglingen können ebenfalls positiv auf das homöopathische Mittel reagieren. Solche Probleme treten besonders in der Zeit der Umstellung vom Stillen auf die Flasche oder auf den Brei auf.

Okoubaka-Typ

Da von Okoubaka bisher nur wenige Arzneimittelbilder vorliegen und diese auch bei weitem keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben, ist es nicht möglich, einen klassischen Typen zu beschreiben.

Nach den bisherigen Erfahrungen scheint der Kranke, der dieses homöopathische Mittel braucht, reizbar und zornig zu sein. Aber auch depressive Stimmungen und Ängste scheinen typisch für ihn zu sein. Dies geht meist mit Konzentrationsproblemen sowie Schlafstörungen einher.

Da von Okoubaka bisher nur wenige Arzneimittelbilder vorliegen und diese auch bei weitem keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben, ist es nicht möglich, einen klassischen Typen zu beschreiben.

Nach den bisherigen Erfahrungen scheint der Kranke, der dieses homöopathische Mittel braucht, reizbar und zornig zu sein. Aber auch depressive Stimmungen und Ängste scheinen typisch für ihn zu sein. Dies geht meist mit Konzentrationsproblemen sowie Schlafstörungen einher.

Wie wird Okoubaka angewendet?

Okoubaka ist ein homöopathisches Einzelmittel, das in Form von Streukügelchen (Globuli) oder Tropfen erhältlich ist.

Die Globuli werden häufiger als andere Mittel in sehr niedrigen Potenzen eingesetzt (wie Okoubaka D2, Okoubaka D3 und Okoubaka D4). Diese Potenzen sind von der Verdünnung her noch sehr nah an der Urtinktur und sollen eine besonders gute Wirkung auf der körperlichen Ebene und bei akuten Infektionen haben. Auch zur vorbeugenden Behandlung wählt man diese Potenzen.

Bei akuten Krankheiten wird aber in der Regel Okoubaka D6 mehrmals täglich eingenommen, und zwar zu Beginn alle halbe oder ganze Stunde. Sobald eine Besserung einsetzt, nimmt man das Mittel in größeren zeitlichen Abständen ein. Bei anhaltender Besserung wird die Einnahme beendet. Die Globuli lässt man jeweils unter der Zunge zergehen.

Okoubaka D12 eignet sich ebenfalls zur Behandlung von akuten Krankheiten. Diese Potenz sollte aber nur ein- bis zweimal täglich eingenommen werden. Das Gleiche gilt für Okoubaka D30 und C30.

Die Okoubaka-Wirkung auf geistiger und seelischer Ebene sowie bei chronischen Krankheiten wird noch erforscht. Deshalb werden selten Okoubaka-Globuli in Hochpotenzen (die in solchen Fällen angezeigt wären) eingesetzt.

Homöopathische Mittel haben keine Nebenwirkungen, beim Auftreten einer Erstverschlimmerung muss aber die Einnahme von Okoubaka unterbrochen werden.
Bei Selbstmedikation sollte eine rasche Besserung der Beschwerden sichtbar sein.

Typische Okoubaka Anwendungsgebiete

Verdauungsstörungen

Sodbrennen, Übelkeit, Blähungen, mit oder ohne Durchfall oder Verstopfung.

Ausgelöst durch Nahrungsmittelunverträglichkeit oder verdorbene Speisen.

Der Kranke fühlt sich schwach und müde, ist appetitlos.

3 Globuli Okoubaka D6 bis zu sechsmal täglich oder 3 Globuli Okoubaka D12 zweimal täglich.

Schwangerschaftserbrechen

Anhaltend, mit starker Übelkeit.

Eine Woche lang jeden Abend 3 Globuli Okoubaka D12 einnehmen.

Scheidenpilzinfektionen

Ausgelöst durch instabile Vaginalflora. Oft in Verbindung mit chronischer Verstopfung.

Längerfristige Einnahme. Mindestens einen Monat lang einmal täglich 3 Globuli Okoubaka D6 einnehmen.

Zahnfleischentzündung (Parodontitis)

Mit geschwollenem und blutendem Zahnfleisch.

Eine Woche lang jeden Abend 3 Globuli Okoubaka D12 einnehmen.
3 Globuli Okoubaka C30 in Wasser auflösen und damit den Mund ausspülen.

Hautausschläge

Ausgelöst durch Insektizide oder Medikamente (besonders Antibiotika).

Eine Woche lang jeden Abend 3 Globuli Okoubaka D12 einnehmen.

Darmentzündungen

Durchfälle und breiiger Stuhl. Schleimauflagen auf dem Stuhl. Durchfall wechselt mit Verstopfung. Besserung durch Nahrungsverzicht.

Eine Woche lang jeden Abend 3 Globuli Okoubaka D12 einnehmen.

Konzentrationsschwäche und Schlafstörungen

Nach Grippe oder schwerem grippalem Infekt.

Eine Woche lang jeden Abend  3 Globuli Okoubaka D12 einnehmen.

Kopfschmerzen und Migräne

Durch Vergiftungen jeglicher Art.

3 Globuli Okoubaka D6 bis zu sechsmal täglich oder 3 Globuli Okoubaka D12 zweimal täglich.

Magenschleimhautentzündung (Gastritis)

Bei Rauchern, bei einer Vorgeschichte von Magengeschwüren (Ulcera ventriculi) und Zwölffingerdarmgeschwüren (Ulcera duodeni).

Eine Woche lang jeden Abend 3 Globuli Okoubaka D12 einnehmen.

Prämenstruelles Syndrom (PMS)

Wütend und traurig vor der Regelblutung, Verdauungsbeschwerden, Spannungsgefühle und Schmerzen in der Brust (Mastodynie).

3 Globuli Okoubaka D6 bis zu sechsmal täglich oder 3 Globuli Okoubaka D12 zweimal täglich.

Schlechte Rekonvaleszenz

Besonders Kinder, die nach einer Kinderkrankheit nicht wieder gesund werden oder sich sehr langsam erholen.

3 Globuli Okoubaka D6 bis zu sechsmal täglich oder 3 Globuli Okoubaka D12 zweimal täglich.

Lippenherpes

Trockener Mund. Besonders wenn der Herpes nach einer Erkältung oder Grippe auftritt.

Eine Woche lang jeden Abend 3 Globuli Okoubaka D12 einnehmen.
3 Globuli Okoubaka C30 in Wasser auflösen und damit die Lippen mehrmals täglich betupfen.

Das Konzept der Homöopathie und ihre spezifische Wirksamkeit sind in der Wissenschaft umstritten und durch Studien nicht eindeutig belegt.

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